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Einführung
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Schloss Callenberg ist kein Repräsentationsbau, sondern ein privates Refugium,
das die erholsame Zwiesprache mit der Natur ermöglicht. Viele Fenster bieten reizvolle Blicke in die Ferne,
und Schlosshof und Rosengarten entfalten bei jedem Wetter eine zauberhafte Stimmung.
Coburgs letzter regierender Herzog, Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha, hatte auf Schloss Callenberg sein Zuhause. 40 Jahre bewohnten er und seine Frau Victoria Adelheid das Schloss, und ihre fünf Kinder wurden hier groß.
Als die älteste Tochter Sibylla sich mit dem schwedischen Kronprinzen 1932 verlobte, wurde im Roten Salon gefeiert. Dieser Ehe entstammt übrigens König Karl XVI. Gustav von Schweden.
Wer noch mehr große Geschichte schnuppern möchte, kann sich einer Schloss-Führung anschließen. Sie handelt von Prinzen und Prinzessinnen, Herzögen, Königen und Kaiserinnen aus der ganzen Welt. Denn während des 19. Jahrhunderts wurde die Coburger Herzogsfamilie weltberühmt und international. Das britische Königshaus gehört dazu, das belgische, portugiesische sowie das bulgarische. Heiratspolitik war das Zauberwort. Wen wundert es da, dass "Heiraten auf Schloss Callenberg" sich heute immer mehr der Beliebtheit erfreut?
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Einen festlichen Akzent setzt der Rote Salon mit blitzendem Kristalllüster
und lieblichen Damen-
portraits.
Die drei berühmtesten Tänzerinnen der Rokokozeit geben sich hier ein Stelldichein.
Dass sie heute auf Schloss Callenberg zu sehen sind, ist dem letzten Herzogspaar, Carl Eduard und Victoria Adelheid zu verdanken.
"La Barbarina" war eine der berühmtesten Tänzerinnen des Rokoko.
(nach Antoine Pesne, um 1750)
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