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Rundgang:
Kunstbesitz SCG

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links:
Pendule mit der Allegorie der Freundschaft,
C. Galle, nach 1806
rechts:
Zwei kleine Standleuchter, Paris um 1815

 
links:
Ernestinischer Willkomm,
Wenzel Jamnitzer um 1541
rechts:
Stutzuhr mit Erigone, Paris um 1810/15

 

rechts:
Kabinett mit Zylinderbureau von David Roentgen, Sammlung Herzoglichen Kunstbesitzes
   

Der nach umfangreichen Restaurierungs-
maßnahmen wiederhergestellte ehemalige Sommersitz der Coburger Herzöge beherbergt seit 1998 den Herzoglichen Kunstbesitz SCG mit kostbaren Möbelstücken, Gemälden, Porzellanen, kunstgewerblichen Arbeiten und einer Auswahl von Waffen aus vier Jahrhunderten. Die als Raumkunstensembles arrangierten Exponate veranschaulichen in lebendiger Form Aspekte fürstlichen Wohnens und Sammelns. Chimälien der Möbelsammlung sind, um nur einige Stücke herauszugreifen, ein Zylinderbureau, ein Mehrzwecktisch und ein lediglich in zwei Exemplaren bekanntes Tafelklavier aus der klassizistischen Arbeitsphase des David Roentgens, einer der führenden Ebenisten des 18. Jahrhunderts in Europa. Weltweit einzigartig ist der aus vier bauchigen Einzelgefäßen bestehende "Ernestinische Willkomm", den der Nürnberger Silberschmied Wenzel Jamnitzer im Auftrag des letzten Kurfürsten aus der älteren Ernestinischen Linie des Gesamthauses Wettin, Johann Friedrich von Sachsen, um 1541 anfertigte. Das vergoldet silberne Tafelgerät ist eines der frühesten erhaltenen Werke Jamnitzers und das älteste erhaltene Stück des ernestinischen Silberschatzes.

 

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