Rundgang: Architektur
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oben links:
Schloßkapelle in Schloß Callenberg
oben rechts:
Taufstein in der Schloßkapelle
rechts:
Georg Konrad Rothbart,
1817 Nürnberg - 1896 Coburg,
Umbauentwurf für Schloß Callenberg (um 1860),
Neg.-Nr. 32872, Inv.-Nr. Z 3390,
Kunstsammlungen der Veste Coburg
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linksGalerie
rechts Entwurf der
neogotischen Wandgestaltung des Holzsaals
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Besondere architekturgeschichtliche Bedeutung genießt die
unter Herzog Johann Casimir unter der Gesamtleitung des fürstlichen
Baumeisters Peter Sengelaub errichtete Schloßkapelle. Die
1618 geweihte Kapelle ist ein frühes Beispiel für den
protestantischen Saalkirchenbau mit umlaufender Empore und Kanzelaltar.
1610 wird die Vorgängerkirche abgebrochen und in ihrer heutigen
Gestalt bis 1613 durch den aus Kulmbach stammenden Steinmetzen
Jobst Müller fertiggestellt.
Zu den herausragenden Ausstattungsstücken
im Kircheninnern zählen die Kanzel und der Taufstein, die
beide wohl um 1615 in der gemeinsamen Steinmetzwerkstatt des Hans
Werner und des Veit Dümpel hergestellt worden sind.
Schloß Callenberg
ist durch umfangreiche Umbauarbeiten zwischen 1831 und 1857 eine
der herausragendsten architektonischen Schöpfungen im Stil
der englischen Neogotik in Bayern.
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